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Elektrosmog – Welche Geräte bestrahlen uns?

Elektrosmog Geräte

Elektrosmog ist allgegenwärtig. Nicht erst seit der flächendeckenden Einführung von Mobilfunk. Aber welche Geräte bestrahlen uns eigentlich und wie gefährlich ist das?

So genannter Elektrosmog entsteht prinzipiell bei allen elektrisch betriebenen Geräten. Da wir alle als Endverbraucher von unserem Versorgungsunternehmen mit Wechselstrom beliefert werden, kommen in unseren Wohnungen physikalisch gesehen die Maxwell’schen Gleichungen zur ganz praktischen Entfaltung.

Deren Aussage geht in die Richtung, dass ein sich änderndes elektrisches Feld ein sich änderndes Magnetfeld hervor ruft und dann wiederum das sich ändernde Magnetfeld erneut ein sich änderndes elektrisches Feld generiert. Insofern müssen alle unsere Haushaltsgeräte elektromagnetische Wellen abstrahlen.

Hätte man sich einst für eine Versorgung aller Haushalte mit Gleichstrom entschieden, dann wäre dies so nicht der Fall und man bräuchte sich keine Gedanken darüber machen, wie man sich gegen Elektrosmog schützen kann. Aber es gab natürlich energetische und damit Kostengründe dafür, dass es heute so ist, wie es ist.

Elektromagnetische Strahlung
Deshalb müssen aber nun nicht alle Menschen an Blutkrebs sterben. Als Lebewesen sind wir von der Natur so konstruiert, dass wir eine gewisse Menge Strahlung vertragen können, denn die Erde fliegt ja nicht allein durch den Weltraum. Allein unser Zentralstern, die Sonne, bombardiert uns täglich mit einem riesigen Maß an elektromagnetischer Strahlung (darunter auch das Licht) und auch mit ionisierter Teilchenstrahlung, die sich so schön romantisch als Nordlicht bemerkbar macht.

Kosmische Strahlung
Darüber hinaus dringt auch kosmische Strahlung (harte Gamma-Quanten) manchmal bis in tiefere Atmosphärenschichten vor als Bote beispielsweise ferner Supernovae, also Sternexplosionen. Gemeinsam mit der natürlichen, radioaktiven Strahlung der Gesteine werden immer wieder Mutationen ausgelöst, die auf der einen Seite schlimme Erkrankungen wie Krebs auslösen können, auf der anderen Seite aber auch zu dieser Lebensvielfalt auf unserem Planeten beigetragen haben.

Leistungsaufnahme der Geräte im Verhältnis
Unser künstlicher Elektrosmog kann möglicherweise unsere Gesundheit beeinträchtigen, aber wie immer im Leben: Auf die Dosis kommt es an. Und die Dosis ist ja leicht abzulesen: An jedem Gerät steht die Leistungsaufnahme in Watt. Es ist wohl jedem plausibel, dass so ein alter Plattenspieler mit einer Leistungsaufnahme von 35 Watt deutlich weniger Energie abstrahlt, als beispielsweise ein Elektroherd, der gerade auf allen vier Platten glüht. Trotzdem ist die liebe Köchin noch nicht signifikant stärker gefährdet als der Musikliebhaber.

Noch wichtiger als die bloße Leistungsaufnahme ist die Frequenz der elektromagnetischen Wellen in Kombination mit ihrer Intensität.

Max Planck hat es ziemlich einfach formuliert: Die Energie ist direkt proportional zur Frequenz, und ihm zu Ehren hat man jene Proportionalitätskonstante das „Planck’sche Wirkungsquantum“ genannt, eigentlich nur eine extrem kleine Zahl. Nimmt man seine Gleichung als Grundlage für paar Berechnungen, dann versteht man sehr schnell, dass so ein 50-Hertz-Brummen des Plattenspielertrafos so dermaßen harmlos ist, dass man 1000 Jahre seinen Kopf daneben legen könnte, ohne Schaden zu nehmen. Sterben wird man trotzdem sehr viel früher, vielleicht an Bewegungslosigkeit.

Elektrosmog beim Handy
Etwas anders könnte die Situation beim Handy sein. Zwar gibt es sehr wenig Leistung ab, aber die pulsförmigen Signale können nur erzeugt werden durch ein Wellenspektrum, das auch sehr hochfrequente Anteile enthält. Die Nähe zum Kopf könnte eine evtl. schädliche Wirkung begünstigen. Allerdings ist es wirklich sehr schwer, eindeutige Studien darüber durchzuführen, ob die Kopfschmerzen oder gar der Hirntumor nun von der Handystrahlung verursacht sind, oder tatsächlich auf eine ganz andere Ursache zurück zu führen sind, mal ganz abgesehen von den mächtigen Interessenvertretern, die derartige Ergebnisse sofort mit einstweiligen Verfügungen unter den Tisch kehren würden. Also, in diesem Sinne: Nichts Genaues weiß man nicht.

Hier einmal ein ausführlicher Bericht über Elektrosmog beim Handy

Hochspannungsleitungen und Kernkraftwerke
Über chronische Erkranken von Menschen, die viele Jahre direkt unter Hochspannungsleitungen gelebt haben, gab es etliche Berichte, die zu Recht ernsthaft diskutiert wurden, denn bei 20- oder 50 kV werden Feldstärken über größere Distanzen ausgestrahlt, die biologische Funktionen über längere Zeiträume nachhaltig beeinträchtigen können.

Ähnlichen Wirbel gab es auch zum Thema: „Häufung von Leukämiefällen bei Kindern im näheren Umfeld von Kernkraftwerken“. Aber dies führt zu weit weg vom Thema Elektrosmog, weil es sich dabei im Wesentlichen um (hochfrequente) Kernstrahlung und Teilchenstrahlung (alpha, beta, Neutronen) handelt.

Elektrosmog bei Röhrenfernseher
Das (lange) Fernsehen war und ist auch ein beliebtes Thema im Zusammenhang mit Elektrosmog. Bei den alten Bildröhren schoss ein gebündelt geführter Elektronenstrahl auf die innere Beschichtung der Bildröhre. Was kam da noch durch das dicke Glas durch? Berührte man den Bildschirm mit der Hand, hörte man deutlich das spannende Knistern elektrostatischer Aufladungen. Empfehlungen machten damals die Runde, den Film lieber indirekt über einen Spiegel anzusehen, das sei „viel gesünder“. Wie auch immer man sich drehte und wendete, der Fernseher füllte so oder so den Raum mit Elektrosmog an, allerdings von einer Qualität, die sehr wahrscheinlich nicht gesundheitsbedenklich war.

Elektrosmog bei Flachbildfernseher
Heute regieren Flachbildschirme die Welt, manchmal sind es tausende von Leistungs-LEDs, die ein möglichst scharfes Bild generieren sollen. Die elektrischen Leistungen, die hier verbraten werden, sind zum Teil ungleich größer als bei den alten, schwarz-weißen Röhrenapparaten. Was dies für die Elektrosmogausbeute bedeutet, kann sich jetzt wohl jeder denken.

Ich bin Barbara

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